Entzündungen sind eine normale und natürliche Abwehrreaktion unseres Körpers und wir haben alle schon erlebt, wie sie sich anfühlen: Schmerzen, Rötungen und Schwellungen. Der Körper wehrt sich mit einer Entzündung gegen den schädigenden Reiz. So weit, so hilfreich. Kritisch wird es, wenn Entzündungen unentdeckt bleiben und chronisch werden. Wenn Du andauernd erschöpft bist, nachts viel schwitzt, Lebensmittelunverträglichkeiten hast, solltest Du Deine Entzündungswerte im Blick behalten und Deine Ernährung anpassen. Wir haben für Dich zusammengefasst, worauf Du achten solltest.

Polyphenole und Carotinoide

Polyphenole und Carotinoide sind antioxidative Stoffe, die Deine Zellen vor Angriffen durch freie Radikale schützen können und stark antientzündlich wirken. Die sekundären Pflanzenstoffekommen vor allem in stark farbigen Lebensmittel vor. Hier gilt also: Je bunter, desto besser! Ob Du die Lebensmittel roh oder schonend gegart verzehrt, bleibt Dir überlassen. Und wenn das saisonale Angebot gerade nicht viel zu bieten hat, greife auf tiefgekühltes Obst und Gemüse zurück. Dieses wird direkt nach der Ernte eingefroren und enthält auch eine Menge Nährstoffe. Diese Lebensmittel sind besonders reich an sekundären Pflanzenstoffen:

  • Äpfel
  • stark farbige Beeren (z.B. Heidelbeeren, Brombeeren)
  • Kürbis, Karotten, Kohl
  • intensiv Grünes Gemüse (zB. frische Kräuter, Brokkoli, Spinat, Algen)
  • Ingwer, Knoblauch, Kurkuma
  • Kakao
  • Grüner Tee
  • Rotwein

Fettsäuren

Setze vor allem auf entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren – und verzehre gleichzeitig weniger entzündungsfördernde Omega-6-Fettsäuren. Das optimale Verhältnis der Fettsäuren ist 1:5 (Omega-3 zu Omega-6). Teste Deinen Omega-3-Index ganz einfach selbst mit unserem myOmegas Bluttest. Omega-3-Fettsäuren kannst Du vor allem durch kaltgepresste Pflanzenöle (z.B. kaltgepresstes Walnuss-, Lein-, Oliven- oder Hanföl), Avocados und fettreichen Seefisch zu Dir nehmen. Achte gleichzeitig darauf, weniger Omega-6-Fettsäuren zu essen. Diese stecken vor allem in Fleisch, Ei und Milchprodukten.

Lebensmittel verträglich machen

Dein Verdauungssystem ist ein wichtiger Bestandteil Deines Immunsystems. Wenn es überlastet ist, begünstigt das Entzündungen. Um Lebensmittel besser verträglich zu machen und dadurch Deinen Darm zu entlasten, sind diese Tricks hilfreich:

  • Obst pürieren (z.B. als Smoothie)
  • Hülsenfrüchte vor dem Verzehr über Nacht in Wasser einweichen
  • Getreide ankeimen lassen
  • Mahlzeiten schonend garen
  • Verdauungsfördernde Gewürze verwenden (z.B. Kümmel, Fenchel, Anis).
  • Verdauungstrakt langsam an “schwierige” Lebensmittel gewöhnen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeit als Ursache für Deine Verdauungsbeschwerden ausschließen – ganz einfach mit unserem myNutrition 100 Bluttest.

Damit Dein Körper optimal auf Entzündungen reagieren kann und diese schnell abklingen, muss er mit allen wichtigen Nährstoffen ausreichend versorgt sein. Mach’ jetzt Deinen inneren Check-Up und finde es heraus. Schau’ Dir unsere Lykon Tests an. Hier geht’s zum Shop.

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