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Eiweiß bekommt man durch Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte? – Das haben die meisten von uns so gelernt. Ganz richtig ist das nicht. Wir können unseren Eiweißbedarf auch sehr gut durch pflanzliche Lebensmittel und die richtige Kombination dieser decken – so, wie es Vegetarier und Veganer machen. Folgende 5 Lebensmittel sind hervorragende Eiweißlieferanten und können mit den klassischen Eiweißquellen durchaus mithalten.

 

5 vegane Lebensmittel mit besonders viel Eiweiß

Eiweiß ist essentiell für unseren Körper. Durch Proteinmangel kann unser Immunsystem geschwächt werden oder sich Muskelmasse abbauen. Denn unser Körper deckt dann seinen Bedarf über körpereigene Speicher – vor allem über unsere Muskeln. Es ist deshalb wichtig, ihn ausreichend mit Proteinen zu versorgen. Wieviel Eiweiß Du tatsächlich benötigst, kannst du hier erfahren. Die typischen eiweißhaltigen Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier und Milch bzw. Milchprodukte, kennen wir alle. Doch auch, wenn wir weniger tierische Produkte verzehren möchten oder uns vegetarisch oder vegan ernähren, können wir unseren Eiweißbedarf gut decken.

Wir haben für Dich diese tollen Alternativen gefunden, die überraschend viel Eiweiß enthalten und dazu auch noch super schmecken:

1. Quinoa (12,19 g / 100 g)

Quinoa ist nicht nur reich an Eiweiß, sondern enthält auch gesunde FettsäurenVitamine und Mineralstoffe. Das glutenfreie Pseudogetreide ist damit ein absoluter Allrounder und kann Deinen Speiseplan bereichern.

2. Erdnüsse (21,78 g / 100 g)

Erdnüsse sind ein sehr eiweißreiches Lebensmittel. Botanisch gesehen gehören sie übrigens zu den Hülsenfrüchten. Wer gern mal Erdnüsse snackt, sollte darauf achten, dass diese ohne Fett geröstet sind, da sie von Natur aus genügend Fett enthalten. Darüber hinaus können sie Dir auch eine Menge Zink liefern, welches gut für Deine Haut und Haare ist.

3. Kichererbsen (7,30 g / 100 g)

Kichererbsen liefern eine Menge EiweißVitamin A und Kalium, können aber durch ihre leicht mehlige Konsistenz nicht Jeden von sich überzeugen. Durch zahlreiche Zubereitungsmöglichkeiten finden jedoch sicher die Meisten eine für sie schmackhafte Variante. So können Kichererbsen beispielsweise in Form von Hummus, Falafel oder einfach nur geröstet als Snack in den Speiseplan integriert werden. Kombinierst Du die Hülsenfrüchte zusätzlich mit Getreide, ergänzen sich die enthaltenen Aminosäuren ideal und Dein Körper kann noch mehr Eiweiß daraus verwerten. Hier kannst Du mehr darüber erfahren, wie Du Lebensmittel am Besten kombinierst, um das enthaltene Eiweiß bestmöglich auswerten zu können.

4. Edamame (11g / 100 g)

Edamame kennst Du vielleicht aus japanischen Restaurants, wo die Sojabohne gern gedünstet und gesalzen als Vorspeise gegessen oder gedünstet und geschält für zahlreiche Gerichte verwendet wird. Edamame sind nicht nur reich an Eiweiß, sondern enthalten auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren und viele Ballaststoffe.

5. Sojajoghurt (4,5g / 100g)

Sojajoghurt ist seit einiger Zeit ein absolutes Trendfood, da er eine gute vegane Eiweißquelle ist und durch die enthaltenen Milchsäurebakterien eine positive Wirkung auf Deinen Darm haben kann. Die pflanzliche Joghurtalternative ist oft mit Calcium angereichert und steht dadurch einem tierischen Joghurt in nichts nach. Du kannst Sojajoghurt in verschiedenen Geschmacksrichtungen finden. Die Variante ohne Geschmackszusatz ist meist jedoch die, mit dem geringsten Zuckeranteil. Alternativ zu Sojajoghurt sind inzwischen zahlreiche andere pflanzliche Joghurtalternativen auf dem Markt: Kokosnuss-Joghurt, Lupinen-Joghurt oder Nuss-Joghurt. Sie sind jedoch weniger eiweißreich als die Variante aus Soja.

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