Frau die ein Teller mit Steak vor sich hat

Seit 1975 hat sich die Zahl der übergewichtigen und adipösen Menschen laut WHO (World Health Organization) weltweit verdreifacht. Der Trend ist weiterhin steigend. Hinzu kommt der radikale Anstieg an chronischen und metabolischen Erkrankungen, die unter anderem von falscher Ernährung und körperlicher Inaktivität gefördert werden. Hierbei wird geschätzt, dass 1 von 5 Todesfällen von der Ernährung abhängig sind. Das sind ungefähr 11 Mio. Todesfälle weltweit.

Diese Zahlen verdeutlichen, dass dringend etwas unternommen werden muss, um dieses Gesundheitsproblem einzudämmen und einen weiteren Anstieg an ernährungsbedingten Erkrankungen zu vermeiden. Dennoch hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass allgemeine Empfehlungen der großen Ernährungsgesellschaften diesem Problem nur bedingt entgegenwirken.

Um gesunde Ernährungs- und Verhaltensgewohnheiten zu etablieren, wurde demnach das Konzept der personalisierten Ernährung entwickelt. Diese soll vor allem bei der Prävention und Behandlung chronischer Erkrankungen weiterhelfen und zu einer Verbesserung der öffentlichen Gesundheit beitragen. Doch was ist personalisierte Ernährung, wie kann diese erfolgen und warum scheitern allgemeine Empfehlungen an der Umsetzung in der Bevölkerung? Alles was Du darüber wissen musst, erfährst Du in folgendem Artikel!

Was ist personalisierte Ernährung?

Die personalisierte Ernährung ermöglicht es gesunde Ernährungsempfehlungen zu geben, die auf die Bedürfnisse des Individuums zugeschnitten sind. Dabei zielen diese Empfehlungen darauf ab die Gesundheit und das Wohlempfinden durch die Ernährung zu fördern.

Wie zuvor beschrieben, haben Ernährungsfaktoren einen großen Einfluss auf Gesundheit und Krankheit. Dabei kann die Etablierung eines gesunden Lebensstils (inklusive der Ernährung) bei der Krankheitsprävention helfen und sogar dazu führen, dass die Einnahme von Medikamenten vermieden bzw. reduziert wird.

Die meisten Menschen haben bereits eine gute Vorstellung davon, was „gut“ und was „schlecht“ ist bzw. was sie essen sollten und was nicht. Das geht vor allem aus den allgemeinen Ernährungsempfehlungen der großen Ernährungsgesellschaften hervor, die auf dieser Ebene einen essentiellen Beitrag leisten. Dennoch mangelt es Vielen an der Umsetzung ihrer Intentionen, besonders wenn es sich bei der Ernährung um die Ursache des jeweiligen Problems (wie z.B. bei metabolischen Erkrankungen) handelt. Erschwerend hinzu kommt, dass die Menschen, die etwas ändern wollen die Fülle an Informationen von Online-Platformen, Bloggern und selbst ernannten Ernährungsexperten filtern müssen. Dabei kann die ständige Frage nach wissenschaftlich fundierten Empfehlungen oder schwachsinnigen Ernährungsmythen zur Verzweiflung führen. Des Weiteren kann diese Fülle an Fehlinformationen auch dazu beitragen, dass man an der Umsetzung neuer Ernährungsmuster scheitert.

Auch an dieser Stelle kann die personalisierte Ernährung ansetzen. Dabei wird der individuelle Wissensstand, die persönlichen Bedürfnisse und Lebensumstände, aber auch verschiedenste biologische Parameter berücksichtigt, um die Empfehlungen so personalisiert wie möglich zu gestalten. Immer mit dem Ziel nachhaltige Ernährungs- und Lebensstilanpassungen zu erreichen.

Warum ist jeder Mensch unterschiedlich?

Wir alle sind einzigartig. Das zeigt sich unter anderem im Aussehen, dem Verhalten oder bestimmten Vorlieben bzw. Abneigungen. Dennoch zeigt sich die Individualität des Einzelnen nicht nur in diesen offensichtlichen Merkmalen, sondern geht viel weiter in die Tiefe. Die Basis körperlicher Ausprägungen liegt in unserer DNA begründet oder viel mehr in unterschiedlichen Genvarianten (sogenannten SNPs = Single Nucleotide Polymorphisms oder Einzelnukleotid-Polymorphismen).

Diese Genvarianten können zum Beispiel beeinflussen, ob Deine Haare gelockt oder glatt sind, wie Du auf Medikamente reagierst oder auch zur Entwicklung bestimmter Erkrankungen führen. Nachdem das menschliche Genom 2003 komplett sequenziert, also der genetische Code des Menschen entschlüsselt wurde, starteten sehr bald darauf Genomweite Assoziationsstudien (GWAS). Diese GWAS wurden zunächst dazu verwendet, um Gene zu identifizieren, die an der Entwicklung von bestimmten Erkrankungen beteiligt sind. Heutzutage fokussieren sich GWAS unter anderem auch auf die Beeinflussung bestimmter Stoffwechselvorgänge oder die Reaktion des Körpers auf spezifische Umwelteinflüsse, wie zum Beispiel die Ernährung. Dieses Gebiet wird dabei auch häufig als Nutrigenetik bezeichnet und untersucht die Assoziation zwischen ernährungsbedingten Erkrankungen oder Stoffwechselvorgängen mit den genetischen Variationen.

Bei den GWAS wird das menschliche Genom nach verschiedenen kleinen Genvariationen (SNPs) untersucht, die häufiger in den Menschen vorkommen, die ein bestimmtes Merkmal (z.B. Erkrankung) aufweisen, als in Menschen, die dieses Merkmal nicht aufweisen. Die identifizierten Genvarianten können dann dazu genutzt werden, um das individuelle Risiko für die Ausprägung dieses Merkmals zu bestimmen.

Natürlich wird das individuelle Risiko für die Ausprägung dieser Merkmale nicht nur durch den Genotyp bestimmt, sondern auch durch eine Vielzahl an anderen Lebensumständen beeinflusst. Demnach ist es wichtig all diese Faktoren so gut es geht zu analysieren und Empfehlungen anhand dieser aufzubauen.

Wie kann die Personalisierung erfolgen?

Wie bereits anfangs genannt, haben allgemeine Ernährungs- und Handlungsempfehlungen nur wenig Einfluss auf individueller Ebene. Hinzu kommt, dass biologische Charakteristika zu unterschiedlichen Reaktionen des Körpers auf bestimmte Nahrungskomponenten und Diät-Interventionen führen. Demnach legten diese inter-individuellen Unterschiede den Grundstein für die Entwicklung der personalisierten Ernährung.

Um Ernährungsempfehlungen so personalisiert wie möglich zu gestalten, müssen demnach eine Vielzahl an Faktoren berücksichtigt werden. Dazu zählen unter anderem die Nutrigenetik, der Phänotyp, aber auch Ernährungsgewohnheiten/-verhalten, körperliche Aktivität und die Darmmikrobiota.

Zudem sollte es sich um ein Konzept handeln, dass die dynamische Anpassung von Ernährungsempfehlungen ermöglicht. Damit ist gemeint, dass die Änderung der inneren und äußeren Einflüsse während des Lebens/Alltags mit berücksichtigt werden sollten. Um somit diese Komplexität der Gegebenheiten zu berücksichtigen kann die Personalisierung auf mehreren Ebenen erfolgen.

Ernährungsverhalten und Lebensumstände

Zunächst sollten die allgemeinen persönlichen Informationen berücksichtigt werden. So kann das Alter, die Körpermaße, der Gesundheitszustand, das Geschlecht und die körperliche Aktivität natürlich Einfluss auf die individuellen Bedürfnisse nehmen.

Bei der ersten Ebene werden zudem weitere individuelle Gegebenheiten analysiert. Dabei ist vor allem das Ernährungsverhalten bzw. die Ernährungsgewohnheiten entscheidend. Damit ist zum Beispiel gemeint, ob jemand viel kocht oder gar nicht, dem intermittierenden Fasten folgt oder sich vegan ernährt. Aber auch bestimmte Abneigungen, Präferenzen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten sollten berücksichtigt werden. So bringt es natürlich nichts jemanden mit einer Histaminintoleranz zu empfehlen mehr Hülsenfrüchte oder Nüsse zu verzehren, wenn er diese nicht verträgt.

Gerade die Analyse und Interpretation der Ernährungsgewohnheiten kann dazu beitragen, dass das Verhalten in Bezug auf eine gesunde Ernährung nachhaltig beeinflusst wird. Des Weiteren ist dieser Punkt entscheidend, um die Einhaltung der individuellen Empfehlungen zu erleichtern.

Phänotyp – Biomarker

Alle weiteren Ebenen der personalisierten Ernährung tragen dazu bei, die erste Ebene zu untermauern und können dazu genutzt werden, um die Empfehlungen so umfangreich wie möglich zu gestalten.

Unter dem Begriff „Biomarker“ versteht man ein biologisches Merkmal, das objektiv gemessen und bewertet werden kann. Im Grunde genommen können auch bestimmte Genvarianten oder Bakterienstämme der Darmmikrobiota als Biomarker bezeichnet werden. Dennoch werden diese der Übersichtlichkeit halber in den nächsten Abschnitten genauer erklärt.

Die Biomarker, die wie hier fokussieren möchten, sind vor allem bestimmte Parameter im Blut und stellen die zweite Ebene der personalisierten Ernährung dar. Dabei kann die Analyse bestimmter Blutwerte dazu beitragen, dass die Auswirkungen des bisherigen Lebensstils und der aktuellen Ernährungsgewohnheiten überprüft werden. So können zum Beispiel die Blutfettwerte dazu genutzt werden, das individuelle Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bestimmen und die Ernährung entsprechend anzupassen, um das Risiko zu reduzieren. Ein weiteres Beispiel umfasst bestimmte Vitamine und Mineralstoffe im Blut, die einen Mangel oder Überversorgung mit den jeweiligen Nährstoffen aufzeigen können.

Die Berücksichtigung dieser Biomarker bei der personalisierten Ernährung kann zudem besonders hilfreich sein, um den Erfolg einer bestimmten Ernährungsumstellung zu überwachen. Kommt es zu einer Verbesserung der jeweiligen Biomarker kann dieser Effekt dazu beitragen, dass die Motivation zur Umsetzung der Ernährungsempfehlungen über einen langen Zeitraum erhalten bleibt.

Genotyp – Genvarianten

Die dritte Ebene der personalisierten Ernährung baut auf den ersten zwei Ebenen auf und geht noch einen Schritt weiter. Hierbei wird nämlich die mögliche individuelle Reaktion des Körpers auf bestimmte Nahrungsmittelbestandteile (z.B. Makronährstoffe) oder auch individuelle Nährstoffbedürfnisse berücksichtigt.

Wie bereits zuvor beschrieben, tragen auch bestimmte Genvarianten dazu bei, dass der Mensch individuelle Bedürfnisse hat. Die Gesamtheit der analysierten Genvarianten wird dann dazu genutzt, um ein möglichst genaues Bild der jeweiligen genetischen Veranlagungen und Ausprägungen zu erstellen.

Somit kann die genetische Information ebenfalls einen Mehrwert für die personalisierte Ernährung darstellen. Dennoch sollte diese Information am besten mit den zuvor genannten Ebenen verbunden werden, um ein repräsentatives Gesamtbild zu erschaffen.

Darmmikrobiota

Wie auch die Analyse von Gen-Ernährungs-Interaktionen, ist die Untersuchung auf bestimmte Bakterienstämme der Darmmikrobiota ein aufstrebendes Forschungsgebiet. Diese Information kann ebenfalls dazu herangezogen werden, um eine Aussage über die mögliche Reaktion des Körpers auf Ernährungsinterventionen zu bestimmen.

Natürlich hat die Ernährung einen Einfluss auf die individuelle Zusammensetzung der Darmmikrobiota. Des Weiteren können Übergewicht oder bestimmte Erkankungen zu einer Veränderung dieser führen, aber auch die Darmmikrobiota kann diese Prozesse beeinflussen. Demnach stehen einige Bakterienstämme in Verdacht das Körpergewicht negativ zu regulieren, indem sie metabolische, neurologische, hormonelle und immunmodulatorische Funktionen des Wirtes beeinflussen.

Die personalisierte Ernährung, die auf dieser vierten Ebene beruhen, beziehen demnach die Interaktionen mit der Darmmikrobiota ein. Zudem zielen die Ernährungsempfehlungen in diesem Bereich auch darauf ab, positive Veränderungen in der individuellen Darmmikrobiota hervorzurufen. Diese Veränderungen sollen dann im Umkehrschluss ebenfalls dazu beitragen eine Gewichtsregulation zu fördern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.

Deine personalisierte Ernährung

Das Ziel der personalisierten Ernährung muss nicht unbedingt ein Gewichtsmanagement oder die Prävention von Erkrankungen sein. Denn bei diesem Konzept geht es um so viel mehr! So steht vor allem auch das persönliche Wohlbefinden im Vordergrund. Dieses kann wiederum mit verschiedenen Faktoren einhergehen. Der Eine möchte seine Stimmung verbessern, der Andere versucht mehr Ausdauer zu bekommen, während der Nächste bestimmte Biomarker positiv beeinflussen möchte.

Je nachdem was die persönliche Motivation auch sein mag, kann die personalisierte Ernährung auf Basis einer oder mehrerer der gennanten Ebenen dazu beitragen neue Verhaltensmuster zu etablieren. Diese Verhaltensmuster können dann wiederum zu einem nachhaltig gesunden Lebensstil (inklusive der Ernährung) führen, mit dem die individuellen Ziele effektiver erreicht werden.

Personalisierte Ernährung bei Lykon

Auch wir haben uns auf die personalisierte Ernährung spezialisiert. Um Deine Reise in ein gesünderes Leben so individuell wie möglich zu gestalten, kannst Du zwischen den ersten drei Ebenen wählen oder diese ganz einfach kombinieren.

Die erste Ebene stellt das myErnährungscoaching dar. Deine personalisierte Ernährungsberatung hilft Dir, Dich gesund zu ernähren und unterstützt Dich dabei, Deine Gesundheitsziele zu erreichen. Um den höchsten Grad an Personalisierung zu erhalten, sollte diese Ernährungsberatung mit einem Blut- oder DNA Test verbunden werden.

Die zweite Ebene kann durch einen unserer Bluttests erreicht werden. Dabei gibt es eine Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten. Wobei der umfangreichste Test der myHealth&Fitness Premium ist, der 19 Blutwerte untersucht, die wichtig für Deine Gesundheit und Fitness sind und bereits zusammen mit einer Ernährungsberatung angeboten wird. Du hast zudem die Möglichkeit diesen Test auch im Abo zu kaufen, um die Veränderung Deiner Blutwerte aufgrund der Empfehlungen direkt zu beobachten. So weißt Du direkt, wo Du ansetzen musst und hast Deine Ziele im Blick!

Die dritte Ebene basiert auf dem myDNA Slim. Dieser DNA Test zeigt Dir, welcher Stoffwechsel- und Sporttyp Du bist sowie Deine genetische Neigung zu Übergewicht, Hungergefühl und dem sogenannten Jojo-Effekt. Unsere Empfehlungen und Dein individueller Ernährungsplan können Dir dabei helfen, nachhaltig abzunehmen. Auch hier hast Du die Möglichkeit den DNA-Test mit einer Ernährungsberatung zu kombinieren.

Letztendlich entscheidest Du, welche Ebenen für Dich relevant sind und was Du mit Deinen personalisierten Empfehlungen erreichen möchtest! Unsere Mission ist es, Dich auf Deinem Weg in ein gesünderes Leben zu begleiten. Dabei möchten wir Dir dabei helfen, Deine Gesundheit zu verstehen und Dich motivieren Dein Verhaten mithilfe personalisierter Empfehlungen anzupassen.

 

Tests entdecken

Fazit für die personalisierte Ernährung

Kann die personalisierte Ernährung als Chance für Gesundheitsmanagement, Krankheitsprävention und Co. angesehen werden oder handelt es sich doch nur um den nächsten Ernährungstrend? Unserer Meinung nach ist die Personalisierung der Empfehlungen die einzige Möglichkeit inter-individuelle Unterschiede in Bezug auf die Ernährung anzugehen.

Die Fülle an neuen Technologien, Methoden und Forschungsergebnissen macht es heutzutage möglich, alles zu analysieren was relevant ist. So ermöglichen zum Beispiel „Tracking Apps“ Verhaltensänderungen in Echtzeit zu überprüfen und die Motivation aufrechtzuerhalten. Dabei können verschiedenste Faktoren nachverfolgt werden, wie die Nahrungsaufnahme, die eigene Fitness, das Schlafverhalten, Stress oder Vitalzeichen (z.B. Herzfrequenz).

Diese Technologien sind besonders in Bezug auf die personalisierte Ernährung von entscheidender Bedeutung. Das liegt zum einen daran, dass anders als bei einer Medikation zur Behandlung einer Erkrankung die Ernährungsumstellung tägliche bzw. stündliche Entscheidungen des Individuums erfordert. Zum anderen erhöhen diese die Akzeptanz der Empfehlungen und ermöglichen, dass der Nutzer Verantwortung für das eigene Handeln übernimmt.

Des Weiteren konnte gezeigt werden, dass die personalisierte Ernährung in Bezug auf Verhaltensänderungen und die Gewichtsregulation effektiver war als konventionelle allgemeine Empfehlungen. Dennoch sollte beachtet werden, dass weitere randomisierte Kontroll- bzw. Interventionsstudien in diesem Gebiet durchgeführt werden sollten, um die Effektivität des Konzepts weiter zu bestätigen. Um repräsentative Ergebnisse zu erzeugen, sollten zudem größere Studienpopulationen einbezogen werden und die Interventions-/Nachbeobachtungszeit verlängert werden.

Dennoch stellt die personalisierte Ernährung ein vielversprechendes Konzept da, um dem rasanten Anstieg an metabolischen Erkrankungen entgegenzuwirken und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.

Quellen

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