Falls Du Dich schon gefragt hast, worauf unser myNutrition 100 Test basiert, dann erfährst Du hier mehr über unseren Test.

Lykon – Unsere Vision

Lykon will Menschen dabei helfen, den eigenen Körper besser kennenzulernen und dadurch ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu steigern.

Mit unserem myNutrition100 Test zeigen wir Dir anhand von lebensmittelspezifischen IgG4- Antikörpern auf, mit welchen Nahrungsmitteln sich Dein Körper auseinandersetzt.

Unser myNutrition 100 Test

Der myNutrition 100 Test zeigt mögliche IgG4- vermittelte Nahrungsmittelunverträglichkeitauf. Diese sind klar abzugrenzen von Intoleranzen und Allergien.

Zu Intoleranzen zählen z.B. Laktose-, Histamin- und Fruktoseintoleranz. Intoleranzen sind meist darauf zurückzuführen, dass bestimmte Enzyme oder Transporterproteine nicht oder nicht genügend produziert werden. Diese sind für den Abbau bzw. Transport von Nahrungsbestandteilen, wie z.B. bestimmte Zuckerarten, zuständig. In beiden Fällen verbleiben Nahrungsbestandteile im Darm und werden von Bakterien abgebaut. Es kann bereits kurz nach Nahrungsaufnahme zu Blähungen, Krämpfen und Durchfällen kommen.

Bei einer Allergie nimmt der Körper eigentlich harmlose Stoffe wie Lebensmittel oder Pollen als störende Fremdkörper wahr und bildet Abwehrstoffe, die sogenannten Antikörper. Diese Antikörper werden auch Immunglobuline genannt. Die klassische Allergie wird durch die Bildung von Immunglobulinen der Klasse E vermittelt (IgE- Antikörper). Es treten bei bestehender Allergie sofort Symptome wie geschwollene und gereizte Schleimhäute, tränende Augen, Nies- oder Asthmaanfälle und Juckreiz auf.

Im myNutrition 100 werden ausschließlich IgG4- vermittelte Nahrungsmittelunverträglichkeiten analysiert. Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit sind die Symptome unspezifisch und einem verzehrten Lebensmittel oft nicht direkt zuordenbar, da sie bis zu 72 Stunden später auftreten können. Beschwerden wie z.B. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Bauchweh, Verdauungsprobleme oder Hautausschlag können in Zusammenhang mit einer hohen Konzentration an IgG4 Antikörpern stehen.

Richtige Anwendung einer IgG4- Analyse:

• Auch bei beschwerdefreien Personen können erhöhte IgG4- Werte ohne klinische Auswirkung festgestellt werden. In diesem Fall sollte nicht unnötig auf Lebensmittel verzichtet werden.

• Bei Personen mit Beschwerden stellen erhöhte IgG4- Werte ein Anhaltspunkt dar, um eine Eliminationsdiät durchzuführen.

• Ein negativer IgG4- Befund eines Lebensmittels schließt Unverträglichkeiten aufgrund anderer Ursachen, wie Allergien und Intoleranzen, nicht aus. Diese müssen durch andere Testverfahren diagnostiziert werden.

Dazu eignen sich:

o Bluttest auf Nahrungsmittelallergien mittels IgE- Antikörper

o Pricktest/ Hauttest bei Allergien

o Bluttest auf Zöliakie/ Glutenunverträglichkeit mittels IgA- Antikörper

o Wasserstoffatemtest bei Laktose- und Fruktoseintoleranz

Viele Fälle in der Praxis zeigen eine Besserung der unspezifischen Symptome durch eine temporäre Vermeidung der als unverträglich identifizierten Nahrungsmittel. Auch in einigen Studien wird ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden und den getesteten IgG4- Werten beschrieben (Aalberse et al., 1993; Harris et al., 1987, Zeng et al., 2013). Außerdem zeigt die Studie von Bernadi et al., dass sich bei 78,5% der Probanden eine Besserung oder Abwesenheit der Symptome nach Vermeidung der unverträglich getesteten Lebensmittel einstellte. In der nachfolgenden Überprüfung der IgG4- Werte sind diese bei 89,5% der Patienten signifikant gesunken (Bernadi et al., 2008). Dies unterstreicht die Korrelation zwischen IgG4- Antikörpern und Wohlbefinden.

Deine Ergebnisse

Rote Kategorie:

Bei diesen Lebensmitteln haben wir eine hohe Konzentration an IgG4- Antikörpern gemessen, was ein Anzeichen dafür ist, dass Dein Körper stark auf diese Lebensmittel reagiert. Du solltest diese nach Möglichkeit die nächsten 3 Monate komplett meiden, damit sich Dein Darm erholen kann und die Antikörper sich zurückbilden. Als Folge dessen sollten auch Deine Symptome reduziert werden oder sogar komplett verschwinden. Nach der Karenzzeit sollten die Lebensmittel langsam nacheinander wieder in Deine Ernährung integriert werden. Wichtig dabei ist es zu beobachten, wie Du Dich mit der Wiederaufnahme jedes Lebensmittels fühlst. Wenn Du bei der Wiederaufnahme eines Lebensmittels Symptome merkst, solltest Du dieses Lebensmittel weiterhin meiden und zu einem späteren Zeitpunkt nochmal probieren.

Gelbe Kategorie:

Bei diesen Lebensmitteln wurde eine leicht erhöhte Konzentration an IgG4-Antikörpern gemessen. Dein Körper reagiert mittelstark auf diese Lebensmittel. Dein Darm kann sich erholen und die Antikörper können sich bereits zurückbilden, wenn Du diese Lebensmittel nur 1 Mal die Woche zu dir nimmst. Wenn Du weiterhin Symptome bemerkst, ist es empfehlenswert ein paar Wochen komplett auf das gelbe Lebensmittel zu verzichten (Vorgehensweise wie bei den roten Lebensmitteln).

Grüne Kategorie:

Diese Lebensmittel kannst Du ohne Bedenken verzehren, sofern keine Allergie oder Intoleranz bekannt ist. Du musst Dich nicht einschränken, da eine geringe Konzentration an IgG4- Antikörpern gemessen wurde.

Alternativen:

Wenn Du auf ein Lebensmittel reagierst und dagegen möglicherweise eine Unverträglichkeit entwickelt hast, schlagen wir Dir Alternativen vor, die ähnliche Eigenschaften oder einen vergleichbaren Nährstoffgehalt haben. Um Dir eine möglichst große Spanne an Alternativen zu bieten und eine Mangelernährung zu vermeiden, nehmen wir Lebensmittel aus der gelben Kategorie, die Du also nur 1 Mal die Woche essen sollst, trotzdem in die Alternativen mit auf.

Deine nächsten Schritte

Nachdem sich Dein Körper erholt hat und sich die Nahrungsmittelunverträglichkeiten zurückgebildet haben, kannst Du durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung Deinen Darm stärken und weitere Nahrungsmittelunverträglichkeiten vorbeugen.

Du kannst den Test nach 3 Monaten wiederholen, um zu überprüfen, ob sich die Unverträglichkeiten zurückgebildet haben oder möglicherweise neue Unverträglichkeiten entstanden sind.

Wir ordnen unseren [myNutrition100 Test] in den Bereich der Komplementärmedizin ein und gehen davon aus, dass sich das Testverfahren weiter etablieren wird. Bei anderen alternativen Methoden, beispielsweise in der Akupunkturtherapie, hat es in Deutschland Jahrzehnte gedauert hat, bis diese von Traditionalisten anerkannt wurde. Ähnliches ist auch bei Nahrungsmittelunverträglichkeitstests der Fall.

Bei Fragen steht Dir unser Support unter der Nummer +49 (0)30 56838 182 oder per E-Mail support@lykon.de zur Verfügung!

Quellen

1 Zeng Q., Dong, SY., Wu, LX., et al. (2013) Variable food-specific IgG antibody levels in healthy and symptomatic Chinese adults, in: PLoS One, Vol. 8, Nr. 1

2 Aalberse, RC., Van Milligen, F., Tan, KY., Stapel, SO. (1993) Allergen-specific IgG4 in atopic disease, in: Allergy, Vol. 48, S. 559-569

3 Harris, NS., Rock, HS., Leese, PT. (1987) The development of specific IgG4 after immunotherapy with standardized extracts, in: NER Allergic Proc, Vol. 8, No. 6

4 Bernardi, D., Borghesan, F., Faggian, D., et al. (2008) Time to reconsider the clinical value of immunoglobulin G4 to foods? in: Clin Chem Lab Med, Vol. 46, Nr. 5, S. 687-690

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