ständige müdigkeit im bett

Kennst Du auch diese Tage, wo es Dir einfach an Energie mangelt? Wo Du körperliche Aktivitäten am liebsten meiden möchtest? Wo Du Dich nicht richtig konzentrieren oder für die Dinge in Deiner Umgebung begeistern kannst? Das sind nur einige Symptome von chronischer Müdigkeit und Erschöpfung. Eine Erfahrung, die wohl jeder schon mal in seinem Leben gemacht hat. Manchmal reicht es schon sich richtig auszuschlafen, um diese Symptome zu beheben, allerdings ist das nicht immer der Fall. Ständige oder wiederkehrende Müdigkeit kann Anlass zur Sorge geben und natürlich auch zur Verzweiflung führen.

Es ist zu beachten, dass die Begriffe “Chronische Müdigkeit”, „Ständige Müdigkeit“ und “Erschöpfung” in der Literatur oft synonym verwendet werden und als Übersetzung für das englische Wort “fatigue” gelten. In unserem Artikel werden wir dabei den Begriff chronische oder ständige “Müdigkeit” verwenden.

Was ist ständige Müdigkeit?

Ständige Müdigkeit ist ein konstantes Gefühl der Erschöpfung und Schwäche, was sich sowohl mental (emotional und kognitiv) als auch körperlich auswirken kann. Dieses konstante Gefühl der Erschöpfung, das nicht durch Ruhe und Erholung behoben werden kann, führt zur Reduktion Deiner Motivation und Konzentration. Viele Symptome sind mit ständiger Müdigkeit assoziiert. Einige der zugehörigen Symptome sind in der untenstehenden Tabelle aufgeführt. 

 

Dabei ist es wichtig zwischen ständiger Müdigkeit und Schläfrigkeit zu unterscheiden. Während Schläfrigkeit häufig das Gefühl der Müdigkeit begleitet, ist Ersteres die natürliche Reaktion des Körpers auf die Notwendigkeit zu schlafen und sollte nicht mit ständiger Müdigkeit verwechselt werden. Müdigkeit sollte auch von spezifischen Schwäche-Symptomen abgegrenzt werden. Des Weiteren kann Müdigkeit zur Reduktion der Muskelkraft und Leistungsfähigkeit führen, allerdings kann Muskelschwäche auch das Resultat einer muskulären Erkrankung sein. 

Tatsächlich ist ständige Müdigkeit ein weit verbreitetes Symptom anderer Erkrankungen und unter anderem auch das Resultat verschiedener Lebensgewohnheiten. Ein Mangel an Schlaf, Bewegung oder schlechte Ernährung kann zu Müdigkeit führen. Falls Du dennoch Probleme dabei haben solltest Dich zu konzentrieren, motivieren oder normalen Aktivitäten nachzugehen, könnten weitere Untersuchungen hilfreich sein. Müdigkeitssymptome können ein Anhaltspunkt für andere, zugrunde liegende Probleme darstellen, die abgeklärt werden sollten.

Ursachen von ständiger Müdigkeit 

Für die meisten Menschen ist es eine Kombination aus Lebensstil, psychologischen und sozialen Faktoren, die zu den Symptomen der ständigen Müdigkeit beitragen. Für einige Andere können die Ursachen allerdings auch einer bestimmten Erkrankung zuzuschreiben sein. Dabei ist es essentiell die möglichen Lebensgewohnheiten und sozialen Faktoren zu berücksichtigen, die Du direkt beeinflussen kannst. Ansonsten solltest Du in Betracht ziehen, die Ursache Deiner Müdigkeit von einem Arzt abklären zu lassen, besonders wenn diese über mehrere Wochen andauert oder sich verschlechtert.

Lifestyle und soziale Ursachen

Folgende Lifestyle-Entscheidungen und Gewohnheiten können ständige Müdigkeit hervorrufen:

 

  • Alkohol und Drogenkonsum
  • Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Antihistaminika bei einer Allergie)
  • Zu wenig oder zu viel Sport/körperliche Bewegung
  • Zu wenig Schlaf oder schlechte Schlafqualität
  • Jetlag
  • Schlechte Ernährung

Regelmäßiger Alkohol- und Drogenkonsum, sowie Behandlungen anderer Erkrankungen, werden mit Müdigkeit assoziiert und können Dein Energielevel reduzieren. Jetlag und Schlafstörungen bringen Deine innere Uhr aus dem Gleichgewicht. Sowohl Schlafstörungen als auch Schlafapnoe (periodische Atemstörungen während des Schlafs) und eine schlechte Schlafhygiene (Verhaltensweisen, die möglichen Schlafstörungen entgegenwirken) führen dazu, dass Du nicht ausreichend erholsamen Schlaf bekommst. Ein Jetlag, der durch das Reisen verschiedener Zeitzonen resultiert, kann sogar mehrere Tage lang andauern. 

Auch eine unausgewogene Ernährung kann für einige Menschen die Ursache von chronischer Müdigkeit sein. Sowohl eine adäquate Energiezufuhr, als auch die Aufnahme essentieller Mikronährstoffe sind notwendig, um Deinen Körper optimal mit Energie zu versorgen. Andernfalls wird eine unzureichende Ernährung dazu führen, dass sich langfristig Müdigkeitssymptome einstellen. Eisen oder Vitamin B12, welches mit der Nahrung aufgenommen wird, sind bei der Aufrechterhaltung des Energielevels besonders wichtig. Ein unbehandelter Eisen- oder Vitamin B12-Mangel kann zu einer Anämie führen, einer Erkrankung, die durch verminderte Funktion der roten Blutzellen und starke Müdigkeit charakterisiert ist. Ebenso wird auch ein Vitamin D-Mangel unter anderem mit Müdigkeitssymptomen assoziiert. Allerdings produziert unser Körper Vitamin D hauptsächlich über das Sonnenlicht. Dennoch kann es auch zu geringen Teilen aus der Nahrung oder Supplementen bezogen werden (siehe Link).

Soziale Ursachen von Stress oder Angstzuständen können zu Müdigkeit führen. Des Weiteren tragen fehlende soziale Unterstützung und stressige Lebensereignisse zu einer chronischen Müdigkeit bei. Diese kann aber auch durch berufsbedingte Ursachen von Stress, zum Beispiel ständig unter Druck zu stehen oder starke Überarbeitung hervorgerufen werden. Dennoch kann auch Arbeitslosigkeit dafür sorgen, dass manche Menschen sich träge und niedergeschlagen fühlen. 

Medizinische und mentale Ursachen

Müdigkeitssymptome können bei vielen medizinischen und mentalen Gesundheitsproblemen auftreten. Biomarker-Tests können Hinweise auf einige dieser gesundheitlichen Probleme geben, allerdings müssen diese letztendlich von einem Arzt diagnostiziert werden. Die Behandlung einiger Erkrankungen kann zu Nebenwirkungen, einschließlich Müdigkeitserscheinungen, führen.

Depression ist stark mit Müdigkeit assoziiert. Tatsächlich ist dies eines der Hauptsymptome bei Depression und beeinflusst dabei sowohl die Stimmung als auch die eigene Leistung. Menschen, die an einer Depression leiden, haben periodisch auch Phasen der Müdigkeit, wobei diese die Depression verschlechtern können. Beide Zustände sind dabei unabhängig voneinander mit berufsbezogenem Stress assoziiert. 

Die Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion), ein Zustand, der durch eine reduzierte Schilddrüsenaktivität und verringertem Stoffwechsel charakterisiert ist, steht ebenfalls in direktem Zusammenhang mit Müdigkeit. Erkrankungen der Schilddrüse betreffen dabei ungefähr 5% der Bevölkerung. Eine verminderte Produktion von Schilddrüsenhormonen könnte zu Deiner Erschöpfung beitragen und dazu führen, dass Du das Gefühl hast, einfache Aufgaben nicht bewerkstelligen zu können. Demnach kann gelegentlich eine Schilddrüsenunterfunktion die Ursache für chronische Müdigkeit darstellen.

Chronische Müdigkeit ist zudem eines der Hauptsymptome von Menschen, die von einer Lebererkrankung betroffen sind. Aber auch bestimmte Nierenerkrankungen können mit Müdigkeit assoziiert sein. Des Weiteren ist Müdigkeit ein gewöhnliches Symptom während oder nach einer Infektion. 

Auch chronische Erkrankungen wie Diabetes, Herzerkrankungen und Krebs können Müdigkeit zur Folge haben. Vor allem haben diese Erkrankungen aber negative Auswirkungen auf die eigene Lebensqualität. Dabei steht Müdigkeit wahrscheinlich nicht immer direkt mit chronischen Erkrankungen im Zusammenhang, stattdessen können emotionaler Stress und Probleme bei der Behandlung dieser Erkrankungen, eine zusätzliche Belastung darstellen. Veränderungen der Schlafgewohnheiten, risikoreiches Verhalten und die Behandlungseffekte können dabei zusätzlich zur Müdigkeit beitragen. 

Chronischen Erschöpfungssyndrom

Im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen Erkrankungsbildern, hast Du vielleicht noch nichts von der myalgischen Enzephalomyelitis (ME) oder chronischen Erschöpfungssyndrom (CSF) gehört. ME/CSF ist eine chronische Erkrankung, die durch eine starke Müdigkeit, die über 6 Monate andauert, definiert ist. Weitere sekundäre Effekte können Schwäche und Ermüdung sein, die sogar nach dem Schlaf vorhanden sind. Bei Menschen mit ME/CSF kann dieser Zustand so lähmende Auswirkungen haben, dass einfache tägliche Aktivitäten eingeschränkt werden. Derzeit ist die Ursache für ME/CSF immer noch nicht geklärt und bis jetzt gibt es keinen Labortest, der bei der Diagnose dieser Erkrankung helfen kann.

Die genannten Beispiele sind bei Weitem nicht vollständig und die Liste an möglichen Ursachen könnte wahrscheinlich unendlich weitergeführt werden. Dabei ist es dringend erforderlich zu verstehen, dass eine Kombination von Ursachen für Deine Symptome verantwortlich sein könnte. Anhaltende und ungeklärte Quellen Deiner Müdigkeit sollten an Deinen behandelnden Arzt weitergeleitet werden.

Biomarker und Müdigkeit

Blut-Biomarker-Tests sind besonders hilfreich, um einen Anhaltspunkt für unerklärliche Müdigkeit zu finden. Allerdings sind nur einige Ursachen von ständiger Müdigkeit direkt mit abweichenden Biomarker-Werten zu erklären. Sofern keine anderen Anzeichen vorliegen, kann ein Arzt Bluttests zur weiteren Untersuchung anordnen.

Lykon misst ebenfalls einige Biomarker, die mit Müdigkeit in Verbindung stehen. Die untenstehende Tabelle gibt dabei einen Überblick über diese Biomarker.

Eine Blutuntersuchung kann auch Aufschluss über mögliche Nährstoffmängel geben. Vitamin B12 kann zum Beispiel direkt im Blut gemessen werden, während der Eisenstatus am besten über das Eisenspeicherprotein Ferritin bestimmt wird. Bluttests können sowohl Hinweis auf eine Hypothyreose geben als auch andere Funktionsstörungen der Schilddrüsen nachweisen. Dabei können hohe Level an TSH (thyroid stimulating hormone, Schilddrüsen-stimulierendes Hormon) und niedrige Level and freiem T3 und T4 (Schilddrüsenhormonen) Indikationen einer Hypothyreose sein und sollten bei Deinem Arzt abgeklärt werden. 

Auch in Bezug auf mögliche Leber- und Nierenschäden kann der Test auf bestimmte Biomarker hilfreich sein, da unterschiedliche Biomarker empfindlich auf verschiedene Aspekte der Leber- und Nierenfunktion reagieren. Dennoch können diese Tests alleine keine Auskunft über die Auslöser der jeweiligen Organschäden geben, ohne weitere Untersuchungen bezüglich der persönlichen Gesundheit und Lebensgewohnheiten vorzunehmen.

Selten können auch CRP-Level (C-reaktives Protein) mit Anzeichen für ständige Müdigkeit in Verbindung gebracht werden. Eine zugrunde liegende Entzündung kann dabei zu Müdigkeitserscheinungen führen, allerdings ist eine spezifische Assoziation zwischen Müdigkeit und dem CRP-Level nur in wenigen Erkrankungen beobachtet wurden.

Ein großes Blutbild, welches sowohl Quantität als auch Qualität der Blutzellen analysiert, wird häufig in der medizinischen Diagnostik zur chronischen Müdigkeit verwendet. Dieser Test kann dabei helfen Krankheiten und Infektionen aufzudecken, die im Blut nachgewiesen werden und Müdigkeit hervorrufen können. 

Bluttests werden auch verwendet, um andere Erkrankungen, die Müdigkeit verursachen, zu diagnostizieren (z.B. Diabetes). Jedoch haben Routinetests zugehöriger Biomarker (z.B. Hämoglobin A1c) keine direkte Korrelation mit den Symptomen von Müdigkeit.

Ständige Müdigkeit behandeln

Es gibt einige Strategien, um ständige Müdigkeit zu behandeln. Dabei ist es besonders nützlich Deine eigenen Gewohnheiten zu betrachten und herauszufinden, welche Dich besonders beeinträchtigen. Das Schreiben eines Tagebuchs kann Dir helfen nachzuvollziehen, was Deine Symptome hervorruft oder lindert. Wie zuvor beschrieben, sollten ungeklärte Ursachen von chronischer Müdigkeit von Deinem Arzt diagnostiziert werden, da leichte Veränderungen der Lebensgewohnheiten nicht unbedingt immer ausreichend sind.

Der wichtigste Punkt in Sachen Müdigkeit ist es Deine Schlafgewohnheiten und -hygiene zu verbessern. Warum ausreichend und gesunder Schlaf so wichtig ist und wie du besser Schlafen kannst, haben wir in einem anderen Blog-Artikel zusammengefasst. Fang doch gerne damit an, diese kleinen Veränderungen in Deinem Alltag umzusetzen (weitere Ideen findest Du in unserem anderen Blogpost):

Empfehlungen für gesunden Schlaf:

  1. Versuche Alkohol, Koffein oder große Mahlzeiten vor dem Schlafengehen zu vermeiden. Dennoch kann Dir eine kleinere Mahlzeit dabei helfen, Dich während der Nacht nicht hungrig zu fühlen
  2. Schlafe in einem abgedunkelten, ruhigen Raum mit niedriger Temperatur (~18°C)
  3. Ungefähr 7-8h Schlaf pro Nacht sind optimal. Versuche dabei zu den gleichen Zeiten einzuschlafen und aufzustehen (am besten auch an den Wochenenden)
  4. Sowohl intensive Sporteinheiten als auch elektronische Bildschirme wirken stimulierend und stören die Schlafqualität, weshalb Du vor dem Schlafengehen eher darauf verzichten solltest

Auch die Kenntnisnahme und Behandlung möglicher Nährstoffdefizite in Deiner Ernährung können Deine Symptome verbessern. Sowohl eine unzureichende Energiezufuhr als auch die mangelnde Versorgung mit essentiellen Vitaminen und Mineralstoffen kann zudem zur Müdigkeit beitragen. So kann zum Beispiel ein unbehandelter Eisen- oder Vitamin B12-Mangel zu der Entwicklung einer Anämie führen. Unsere Lebensmittellisten geben Dir Aufschluss darüber, ob Du ausreichend Eisen- und Vitamin B12-reiche Lebensmittel in deine Ernährung integriert hast. Unsere Einführung in die Ernährung bietet Dir weiterhin eine gute Übersicht, wie man gesunde Kohlenhydrate, Fette und Proteine als Teil einer ausgeglichenen Ernährung zu sich nimmt.

Regelmäßige körperliche Aktivität wird zusätzlich empfohlen, falls man an ständiger Müdigkeit leidet. Dabei kann Dir körperliche Aktivität und Sport helfen, besser zu schlafen und Dein allgemeines Wohlbefinden zu verbessern. Für besonders schwere Phasen der Müdigkeit oder für diejenigen, die an ME/CFS leiden, wird ein gestaffeltes Sportprogramm empfohlen. Dabei handelt es sich um ein stufenweise zunehmendes Bewegungsprogramm, das von einem Physiotherapeuten überwacht wird und das die Integration täglicher körperlicher Aktivität fokussiert. Alternativ können auch geführte Entspannung und Achtsamkeitstraining dazu führen, dass Müdigkeitsleiden zu beheben.

Quellen

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